No Limits auf dem Stockhorn – ein barrierefreier Ausflug mit Aussicht

Es gibt Ausflüge, bei denen man schon vor der Abfahrt merkt: Hier hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Der No Limits-Weg auf dem Stockhorn gehört für uns definitiv dazu.

Bereits die Anreise mit der Gondelbahn verlief unkompliziert. Das Personal war ausgesprochen freundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Gerade wenn man mit einem Kind unterwegs ist, das auf Hilfsmittel angewiesen ist, machen solche Begegnungen einen grossen Unterschied.


Barrierefreier Rundweg an der Mittelstation


An der Mittelstation beginnt der No Limits-Weg. Der Rundweg führt um den idyllischen Hinterstockensee und ist speziell so gestaltet, dass ihn auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität erleben können.

Unterwegs gibt es viel zu entdecken: einen schönen Spielplatz, eine Badestelle, Grillstellen und sogar eine IV-Toilette. So lässt sich problemlos am See verweilen.


Mit dem motorisierten Dreirad unterwegs


Wir haben den Rundweg mit Julianas motorisiertem Dreirad zurückgelegt. Das funktionierte erstaunlich gut. An den steileren Stellen musste Papa zwar etwas Schiebehilfe leisten, da das Dreirad aus Sicherheitsgründen in der Geschwindigkeit begrenzt ist und somit etwas Schub fehlte.

Vor Ort können aber auch Geländerollstühle gemietet werden. Diese werden Dank dem grossen Engagement der Stiftung Cerebral angeboten und eignen sich für den Weg deutlich besser als ein normales Rollstuhlmodell. Wer keinen eigenen geländetauglichen Rollstuhl besitzt, findet hier eine hervorragende Möglichkeit, den Rundweg trotzdem zu geniessen.


Hoch hinaus bis zum Gipfel


Nach dem Spaziergang fuhren wir mit der Gondel weiter bis auf den Gipfel des Stockhorns. Die Aussicht ist beeindruckend und lohnt sich auf jeden Fall. Besonders spannend fanden wir auch den kurzen Tunnel, der zu einem Aussichtspunkt führt – ein kleines Abenteuer für Gross und Klein.

Unser Fazit

Der No Limits-Weg auf dem Stockhorn zeigt, wie Inklusion in der Freizeit gelingen kann. Gut ausgebaute Wege, passende Infrastruktur, die Möglichkeit, Geländerollstühle auszuleihen, und ein hilfsbereites Team machen den Ausflug für viele Familien überhaupt erst möglich.

Für uns war es ein entspannter Tag in den Bergen – mit wunderschöner Natur und dem Gefühl, dass wirklich alle willkommen sind.

No Limits – Wandern mit dem Rollstuhl ist möglich!

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