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Unser Alltag war und ist bunt, lebendig – und manchmal auch ziemlich herausfordernd. Wenn ein pflegebedürftiges Kind, ein gehbeeinträchtigtes Kind und ein Kleinkind unter einem Dach leben, braucht es nicht nur viel Liebe, sondern auch eine gute Organisation.
Über die Zeit wurde schnell klar: Alleine schaffen wir das nicht. Deshalb sind und waren immer wieder viele unterstützende Menschen bei uns im Haus – sei es für die Pflege, Betreuung oder den Haushalt. Dafür sind wir unglaublich dankbar.
Doch so wertvoll diese Hilfe ist, bringt sie auch ihre ganz eigenen Herausforderungen mit sich.
Arbeiten im fremden Haushalt – gar nicht so einfach
Wer in einem fremden Haushalt mithilft, muss sich zuerst zurechtfinden:
Wo gehört was hin? Welche Kleidung gehört zu welchem Kind? Was ist Alltag – und was eine Ausnahme?
Gerade bei uns war das oft eine kleine Detektivarbeit. Unsere Kinder hatten fast die gleiche Kleidergrösse. Auf den ersten Blick sehen viele Stücke identisch aus. Kein Wunder also, dass Kleidung regelmässig im falschen Schrank landete.
Daran hatten die Kinder natürlich keine Freude.
Unsere Lösung: Farbe ins System bringen
Wir suchten nach einer einfachen, klaren Lösung.
Die Idee: Jedes Kind bekommt eine eigene Farbe.
Wir begannen, die Kleidung mit farbigen Klebern zu markieren.
Ein Teil wurde direkt aufgebügelt, ein anderer Teil einfach auf die Etiketten geklebt. Wichtig war uns vor allem: Es muss schnell gehen, gut halten und sofort erkennbar sein.
Nach einigem Ausprobieren hat sich die Marke Klebekerlchen für uns besonders bewährt. Die Kleber sind robust, halten gut und sind im Alltag wirklich praktisch.

Ein kleiner Trick mit grosser Wirkung
Seit wir die Kleidung farblich markieren, hat sich vieles vereinfacht:
- Die Helfer:innen finden sich schneller zurecht
- Weniger Nachfragen im Alltag
- Kleidung landet zuverlässiger im richtigen Schrank
- Und: deutlich weniger Frust bei den Kindern
Unser Extratipp: Pyjama vs. T-Shirt
Ein Problem blieb allerdings hartnäckig:
Was ist eigentlich ein Pyjamaoberteil – und was ein normales T-Shirt?
Gerade bei schlichten Shirts war das oft schwer zu unterscheiden.
Unsere Lösung:
👉 Alle Pyjamateile bekommen einen roten „Pyjama-Kleber“.

So ist auf einen Blick klar, was zusammengehört – egal, wer gerade beim Aufräumen hilft.
Und: Pijamateile wurden nicht einzeln in den Schrank geräumt, nur als komplette Pijamas. Fehlte noch ein Teil, wartete das vorhandene in einer kleinen Kiste im Keller auf seinen Partner.
Manchmal sind es die kleinen Ideen, die den Alltag spürbar erleichtern.
Für uns sind die bunten Kleber längst unverzichtbar geworden – ein einfaches System mit grossem Effekt.
Vielleicht ist es ja auch für euch eine Hilfe 💛

